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The Return of the 8mm
#1
Geschrieben 28. Juni. 2004, 19:06 Uhr
Vor einiger Zeit habe ich für die Filmzeitschrift "celluloid" einen Artikel zum Zelluloid-Revival (8mm) online gestellt. Das Ganze findet Ihr unter http://www.homemovie...ikel24-8mm.html.
So sehr ich Video als für den Amateur- bzw. Indie-Regisseur leistbares Medium schätze, konnte ich doch einigen Aspekten der Zelluloid-Filmer etwas abgewinnen. Aber generell geht es mir ja sowieso nur um die Geschichte und wie sie erzählt wird.
So sehr ich Video als für den Amateur- bzw. Indie-Regisseur leistbares Medium schätze, konnte ich doch einigen Aspekten der Zelluloid-Filmer etwas abgewinnen. Aber generell geht es mir ja sowieso nur um die Geschichte und wie sie erzählt wird.
HomeMovieCorner - The art of independent movies
#2
Geschrieben 28. Juni. 2004, 20:45 Uhr
Alleine das Schneiden mit echtem Film muss echt genial sein.....
Schade, dass wir uns das nicht leisten können
Schade, dass wir uns das nicht leisten können
Toyota LandCruiser
gets you there....
gets you back!
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#3
Geschrieben 30. Juni. 2004, 10:11 Uhr
Ja, Schneiden ist so eine Sache mit Zelluloid. Aber heutzutage kann man das auch digital machen. Da wird zuerst der Film digital abgefilmt - und dann kann man schneiden.
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#4
Geschrieben 30. Juni. 2004, 11:46 Uhr
Wenn das dann digitalisiert wird, welche Auflösung hat das dann? Wenn das auch nur mit 720x576 digitalisiert wird kann man doch gleich eine DV-Kamera nehmen, oder?
#5
Geschrieben 30. Juni. 2004, 16:45 Uhr
Mit welcher Kamera das abgefilmt wird, weiß ich nicht. Aber wenn Du auf Zelluloid filmst, hast Du schon mal ein anderes Licht, eine andere Körnung - und wenn Du das nachher mit DV aufnimmst, nimmst Du die Körnung ebenfalls auf. Es gibt da zwei "Abtastungs"-Möglichkeiten. Ich werde Euch die nötigen Infos demnächst hier online stellen.
HomeMovieCorner - The art of independent movies
#6
Geschrieben 09. Juli. 2004, 12:34 Uhr
8mm ist doch nie richtig gestorben. :-)
Wenn ich mich nicht irre, wird das ja von allem in Japan in der gehobenen Independetszene noch häufig eingesetzt.
Ich hab schon Leute getroffen die von Video auf 8mm umsteigen wollten, aber keine Ahnung von "echtem "Film hatten, eine seltsame Vorstellung.
Abgetastet Filmmaterial kann später, wenn das digitalisieren nicht absolut professionell durchgeführt woden ist, bei der digitalen Bearbeitung und besonders bei der Ausgabe auf MiniDV ziemlich mies aussehen, man merkt zwar, dass es mal" echter" Film war, das war's aber dann auch schon.
Wenn ich mich nicht irre, wird das ja von allem in Japan in der gehobenen Independetszene noch häufig eingesetzt.
Ich hab schon Leute getroffen die von Video auf 8mm umsteigen wollten, aber keine Ahnung von "echtem "Film hatten, eine seltsame Vorstellung.
Abgetastet Filmmaterial kann später, wenn das digitalisieren nicht absolut professionell durchgeführt woden ist, bei der digitalen Bearbeitung und besonders bei der Ausgabe auf MiniDV ziemlich mies aussehen, man merkt zwar, dass es mal" echter" Film war, das war's aber dann auch schon.
#7
Geschrieben 09. Juli. 2004, 17:04 Uhr
So jetzt habe ich den Artikel vor mir. Ist von Anton Preinsack, ebenfalls aus celluloid 1/2004.
Super-8-Filme auf Video
Das Überspielen von Super8-Filmen auf (Digital-)Video hat vorrangig zwei Gründe: Die Konservierung auf ein aktuelles Medium, das zudem leicher zu handhaben ist, und die digitale Nachbearbeitung eines abgedrehten Super8-Films. Das Ziel ist klar. Aber welche Wege bieten sich dafür an?
Grundsätzlich gibt es zwei Verfahren, um einen Super8-Film auf Video zu überspielen: Abfilmen oder Abtasten. Das Abfilmen ist relativ günstig, bringt aber leider Qualitätseinbußen. Im Grunde genommen wird der Film über ein Spiegelsystem einfach mit einer Videokamera aufgenommen. Diese Methode bieten die meisten aller Fotogeschäfte und Elektronikketten an. Aber auch bei den günstigen Anbietern gibt es Qualitätsunterschiede. Man sollte sich auf jeden Fall vorher erkundigen, wie die Filme nachbearbeitet werden. Grundsätzlich kann man diese Methode auch selbst praktizieren: Entweder, man filmt mit der Videokamera direkt von der Leinwand ab, oder kauft einen Umlenkspiegel mit Gehäuse. Das Hauptproblem beim "Do it yourself"-Verfahren sind die Synchronisation mit der Videonorm (das Bild flimmert auf Video) bzw. das Ausgleichen von Helligkeitsschwankungen. Hier ist viel Feintuning an der Videokamera bzw. am Geschwindigkeitsregler des Projektors erforderlich.
Beim Abtasten hingegen wird das Filmmaterial zeilenweise in einem so genannten Telecine-Gerät gescannt. Das Verfahren ist nicht nur aufwendiger, sondern natürlich auch entsprechend teurer. Daüfr wird man aber mit einer Kopie belohnt, die nahezu keine Qualitätseinbußen aufweist. Das ist vor allem wichtig, wenn man sein selbst gedrehtes Werk digital weiter- und nachbearbeiten möchte. Auch beim Abtasten gibt es verschiedene Methoden: Bei verschmutzten Filmen mit Laufstreifen bietet sich die "wet chamber" genannte Methode an. Der Film wird dabei quasi im Wasserbad abgetastet und gleichzeitig gereinigt und "repariert". Selbst Filme mit stark schwankender Helligkeit und Farbsättigung können Szene für Szene nachkorrigiert werden. Aber auch hier gilt: Je besser die Qualität, desto höher der Preis.
Super-8-Filme auf Video
Das Überspielen von Super8-Filmen auf (Digital-)Video hat vorrangig zwei Gründe: Die Konservierung auf ein aktuelles Medium, das zudem leicher zu handhaben ist, und die digitale Nachbearbeitung eines abgedrehten Super8-Films. Das Ziel ist klar. Aber welche Wege bieten sich dafür an?
Grundsätzlich gibt es zwei Verfahren, um einen Super8-Film auf Video zu überspielen: Abfilmen oder Abtasten. Das Abfilmen ist relativ günstig, bringt aber leider Qualitätseinbußen. Im Grunde genommen wird der Film über ein Spiegelsystem einfach mit einer Videokamera aufgenommen. Diese Methode bieten die meisten aller Fotogeschäfte und Elektronikketten an. Aber auch bei den günstigen Anbietern gibt es Qualitätsunterschiede. Man sollte sich auf jeden Fall vorher erkundigen, wie die Filme nachbearbeitet werden. Grundsätzlich kann man diese Methode auch selbst praktizieren: Entweder, man filmt mit der Videokamera direkt von der Leinwand ab, oder kauft einen Umlenkspiegel mit Gehäuse. Das Hauptproblem beim "Do it yourself"-Verfahren sind die Synchronisation mit der Videonorm (das Bild flimmert auf Video) bzw. das Ausgleichen von Helligkeitsschwankungen. Hier ist viel Feintuning an der Videokamera bzw. am Geschwindigkeitsregler des Projektors erforderlich.
Beim Abtasten hingegen wird das Filmmaterial zeilenweise in einem so genannten Telecine-Gerät gescannt. Das Verfahren ist nicht nur aufwendiger, sondern natürlich auch entsprechend teurer. Daüfr wird man aber mit einer Kopie belohnt, die nahezu keine Qualitätseinbußen aufweist. Das ist vor allem wichtig, wenn man sein selbst gedrehtes Werk digital weiter- und nachbearbeiten möchte. Auch beim Abtasten gibt es verschiedene Methoden: Bei verschmutzten Filmen mit Laufstreifen bietet sich die "wet chamber" genannte Methode an. Der Film wird dabei quasi im Wasserbad abgetastet und gleichzeitig gereinigt und "repariert". Selbst Filme mit stark schwankender Helligkeit und Farbsättigung können Szene für Szene nachkorrigiert werden. Aber auch hier gilt: Je besser die Qualität, desto höher der Preis.
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#8
Geschrieben 14. Juli. 2004, 17:02 Uhr
Dass waren noch zeiten mit der 8mm
Mit so einer Cam hab ich in meinem 1. Film mitgewirkt ^^
War ein Scifi Film bei dem Das Raumschiff von innen (also die kulissen) mit Alufolie ausgelegt war
Mit so einer Cam hab ich in meinem 1. Film mitgewirkt ^^
War ein Scifi Film bei dem Das Raumschiff von innen (also die kulissen) mit Alufolie ausgelegt war
#11 g_Dieter*
Geschrieben 17. Juli. 2004, 21:19 Uhr
Hallo,
über Filme capturen und wie das auch mit Amateumitteln zu hervorragenden Ergebnissen führt, ist auf der Seite www.faelker.de/Super8 beschrieben. :) :D
über Filme capturen und wie das auch mit Amateumitteln zu hervorragenden Ergebnissen führt, ist auf der Seite www.faelker.de/Super8 beschrieben. :) :D
#12
Geschrieben 19. Juli. 2004, 07:23 Uhr
cool danke für den guten Tipp!
Muss mich jetzt eh mal damit auseinander setzen, da wir nach den Ferien mit 8mm filmen.
cya
NarutoKuoto
Muss mich jetzt eh mal damit auseinander setzen, da wir nach den Ferien mit 8mm filmen.
cya
NarutoKuoto
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