(der angeführte Text ist eine eigene Meinung über ein Ereignis und das ist ja noch erlaubt
The Nice Five nahm auch mit einer Filmproduktion teil die neben den normalen sehr aufwendigen Arbeiten gemeistert wurde! von insg. 4 Klassen mit 7 Teilnehmer lag TNF aqua in der Klasse BRONZE wurde aber nicht als Klassensieger ausgewählt! (mit dem Ergebnis sind wir voll und ganz zufrieden und konnten feststellen das techn. unsere Arbeit für uns persönlich eine von den besten dort war!)
Recht witzig ist ja noch, dass angeblich die Wertung in Bezug auf das Alter der Teilnehmer bezogen werden sollte wurde aber nicht, keine Ahnung warum?!?
Die Jury fand ich hatte vergessen, dass es sich bei den eingesendeten Material um AMATEUR FILM PRODUKTIONEN handelt und nicht um Profi arbeiten!!!!!!!
Leider können wir AQUA nicht zum Download anbieten da wir nicht über die geforderten GEMA RECHTE verfügen!
MINI MOVIES 2
www.ipunkt.at
Wimpassing, am 25. Oktober 2003: Zum zweiten Mal findet das Mini-Movies-Festival (veranstaltet vom i-punkt) statt, das Thema des heurigen Jahres ist Wasser. Insgesamt sind aus ganz Österreich zehn Kurzfilme eingesendet worden, drei dieser Filme laufen außer Konkurrenz, weil sie nicht Wasser zum Thema haben. Für die musikalische Untermalung sorgt die (wirklich hervorragende) Band Free Competition.
Nach etwa eineinhalb Stunden hat man alle Filme gesehen, und eine siebenköpfige Jury unter dem Vorsitz eines Mitglieds des Österreichischen Film- und Videoverbandes macht sich an die Bewertung der gesehenen Filme (mit einem Benotungssystem, das sich laut dem Vorsitzenden schon oft bewährt hat, ihm aber bald über den Kopf wächst und im Großen und Ganzen ein Hybride aus Starmania und der Notengebung beim Skispringen ist).
Und hier erkennt man traurigerweise, wie weit es mit dem Sinn für Kunst und Ästhetik in Österreich wirklich her ist: Zufälligerweise (zufälligerweise?) gewinnt einer der zwei Filme, die die Veranstalter selbst ins Rennen geschickt haben, den zweiten Platz kann man nur als eine Hommage an mangelndes Talent und lächerliche Pseudo-Sozialkritik ansehen, und erst der dritte Platz ist eine einigermaßen verständliche Entscheidung.
Was allerdings vollkommen unverständlich ist, ist die totale Abwertung des künstlerisch hochwertigen Wasser water aqua der äußerst begabten Salzburgerin Maria Weber. Dieser Film, der eigentlich der einzig wahre Sieger dieses Festivals sein müsste, wird von einer immer weniger kompetent wirkenden Jury fast ausschließlich negativ beurteilt und mit völlig verfehlten Kritikpunkten überhäuft. Wollte man von Seiten der Juroren sein mangelndes cineastisches Verständnis und sein mediokres poetisches Verständnis unter Beweis stellen, so ist dies wirklich gelungen.
Auch in der zweiten Abstimmungsrunde verhindert der Vorsitzende mittels einer geballten Ladung rhetorischen Sophismus die Auszeichnung des ebenfalls hervorragenden Films Die 1. Welt und verdrängte ihn aus den Top 3.
Seinen grotesken Abschluss fand diese Schmierenkomödie von einer Bewertung mit der Tatsache, dass eine Jurorin (die dem Publikum nie vorgestellt wurde) bemängelte, dass in all den gezeigten Werken kein einziges Mal zu sehen sei, wie ein Mensch ein Glas Wasser trinkt, was ihrer Meinung nach doch am Nächsten läge (Anm. d. Verf.: im dritten vorgeführten Film war genau so eine Szene zu sehen, aber wahrscheinlich gefiel der Dame die filmische Umsetzung dieses ernährungstechnologischen Prozesses nicht).
Abgesehen davon, dass mit gutem Recht behauptet werden kann, die Jury hätte die Hälfte der vorgeführten Filme nicht einmal annähernd verstanden, ist es auch beschämend, erleben zu müssen, wie ein selbsternannter Fachmann (dessen Namen ich nicht nennen möchte) die Kameraführung in fast allen Filmen kritisiert und sich dabei selbst in jedem zweiten Satz widerspricht.
Zusammengefasst: Ein mustergültiges Beispiel dafür, wie man heute in Österreich mit Kunst und Kultur verfährt: Man erhebt den Mainstream zur obersten Richtlinie, was der breiten Masse gefällt und was sie versteht, dem gibt man den Namen Kunst und tötet jeden Ansatz von kreativer Individualität und Eigenständigkeit!
Bravo!
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