Schöne Grüße aus dem fernen Asien, wo Marco Kalantari derzeit seinen Lebensmittelpunkt hat und aufwendige Werbefilme dreht. Der österreichische Regisseur („AINOA“, „Dreynschlag“ – wurde bereits hier vorgestellt) hat gerade seinen Kurzfilm „Der Kreis Luther“, den er 1997 im zarten Alter von 23 Jahren auf der Filmakademie in Wien gedreht hat, online gestellt. Aufgrund seiner Laufzeit ist der Film mit Wolfgang Böck, Michael Rast und Gabriela Benesch für YouTube auf zwei Clips geteilt worden.
Erfreulicherweise ist der Film, der ein bisschen von „Seven“ bzw. ganz kräftig von den realen Geschehnissen rund um die Aum-Shinrikyo-Sekte in Japan (1993) und den Davidianern in Waco (1995) inspiriert wurde, sehr düster geworden. Hätte man den Kurzfilm so im Fernsehen gezeigt, hätte man sich den unnötigen Zweiteiler „Das jüngste Gericht“ (2008) ersparen können.
Rodja
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"Der Kreis Luther" von Marco Kalantari
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