KURZBESCHREIBUNG

Kurzfilm:
Eine Nase für alle Fälle
Länge: ca. 10min.
Produziert von: Marcel Klocke, Norbert Teloh und Roland Holzer
Die Handlung:
Der Film war als Geburtstagsgeschenk für meineEx-Freundin gedacht, folglich ist die Handlung auch auf dieses Thema zugeschnitten. Marcel Die Nase ist Stuntman mit seiner eigenen Stuntagentur, die da heißt: Eine Nase für alle Fälle Stuntagency.
Der Geburtstag seiner Freundin steht kurz bevor und er braucht dringend einen Auftrag, um das Geburtstagsgeschenk bezahlen zu können. Sein Produzent ruft an und er schreit Ihn an, das er jetzt die zugesagten Stunts durchführen möchte. Gesagt, getan, er bekommt den Job und führt die Stunts durch.
Nach getaner Arbeit, trifft er sich mit dem Rammler (gespielt von Roland Holzer) , dem Bodyguard des Produzenten, der Ihm das Geld für seine Arbeit übergeben soll. Dieser jedoch, zieht der Nase seine Faust durchs Gesicht und verschwindet mit seinem Auto und seinem Geld.
Voller Stolz, besucht der Rammler seinen Freund Zivi (gespielt von Norbert Teloh) und zeigt ihm seine Beute. Da der Zivi auch ein guter Bekannter von der Nase ist, kommt es, wie es kommen muß.
Die Nase ruft beim Zivi an, und erzählt voller Wut, was vorgefallen ist. Er will den Rammler umbringen. Da der Zivi das Telefon auf Lautsprechen geschaltet hat, kann der Rammler den gesamten Dialog mithören und bekommt es mit der Angst zu tun. Er flüchtet schnell, da die Nase gleich zum Zivi kommen will, um den Rammler ausfindig zu machen.
Kurze Zeit später, stürzt die Nase auch schon ins Zimmer, voller Haß und Wut, da er das Geschenk ja jetzt nicht kaufen kann. Kaum angekommen, ruft der Rammler auch schon wieder an. Er hat es mit der Angst zu tun bekommen und möchte das Geld wieder zurückgeben.
Als Übergabeplatz, wurde der Volksgarten gewählt. Die Nase macht sich also auf den Weg, um den Rammler zu finden. Als er ihn erblickt, dreht er durch und geht auf den Rammler los. Ein heißer Kampf entbrennt, den der Rammler verliert. Mit dem Koffer in der Hand, begibt sich die Nase wieder zu seinem Auto und es gibt ein Happy End!
Die Idee:
Die Idee einen Film zu machen kam sehr spontan und kurzfristig, wir hatten ca. 2 Wochenenden Zeit, um den gesamten Film zu Produzieren. Wir hatten weder Drehbuch, noch haben wir uns vorher nach Drehplätzen (Sets) umgeschaut. Wir sind mit der Kamera und unseren Autos einfach losgefahren und haben uns die Plätze gesucht.
Die Durchführung:
Die Durchführung dieses Projektes, erwies sich als recht schwierig. Wir hatten einige Hürden nehmen müssen, um das Projekt fertig stellen zu können.
Da wären einmal die Stunts, welche sich ohne das entsprechende Equiqment als recht Gefährlich erwiesen. So mußten wir die Szenen, in denen ich auf der Motorhaube liege, komplett ohne Sicherheitsvorkehrungen Filmen. Es gab weder Sicherungsleinen noch Body-Protectoren.
Wir haben versuche gemacht, mit einer Geschwindigkeitsspanne, bis 100km/h. Doch auf dem Feldweg konnten wir die 100km/h nicht riskieren, haben uns also dazu entschlossen, die Höchstgeschwindigkeit auf 50km/h herabzusetzen. Gefilmt wurde vom Beifahrersitz aus.
Die Sprungzene:
Im Vorspann ist eine kurze Szene zu sehen, in der es so aussieht, als würde ich von dem fahrenden Auto erfasst. Doch bei genauerer Betrachtung, erkennt man, das ich im Grunde genommen nur schräg über die Motorhaube gesprungen bin. Das Auto fuhr auf mich zu und fing an zu bremsen, da es noch zu weit weg war, bin ich losgerannt und kurz vor dem Auto abgesprungen. Das alles wurde dann so geschnitten, das die Einstellung erst beginnt, als ich "erfasst" werde, da es sonst zu unrealistisch aussähe. Das ist auch der Grund, warum diese Szene nur so kurz ist!
Die Tiefgaragenszene:
Diese Szene war zwar nicht eine der riskantesten, doch aber eine der für uns spannendsten, da wir in einer öffentlichen Tiefgarage in Düsseldorf gedreht haben, ohne jegliche Absperrungen, oder so.
Nach dem Schlag, stiehlt der Rammler mein Auto und haut ab. Ich versuche noch die Tür aufzureißen, aber vergeblich. Das Problem hierbei war:
Roland hat die Kurve aus der Parklücke heraus sehr eng genommen. Als ich dann noch die Tür aufmachte, sah ich das wir den dort parkenden Mercedes streifen würden, wenn ich die Tür nicht schnell genug wieder zu mache. Es waren vielleicht 15cm Platz zwischen dem Fiesta und dem Mercedes.
Die Kampfszenen:
Die Kampfszenen sind durchsetzt von Schnitten. Dies sind die Szenen, an denen wir am meisten herumgeschnitten haben. Es sollte ein schneller, rasanter Kampf sein. Also mußten wir hier auch die meisten Wiederholungen Filmen. Als die Nase dem Rammler den Koffer ins Gesicht haut (am Ende) zum Beispiel. Diese Einstellung wurde aus 3 Perspektiven gedreht. Einmal von links, einmal von rechts und aus der Perspektive des Rammlers. Diese wurden dann schnell, mit harten Schnitten hintereinander gesetzt und ergaben das Ende des Kampfes.
Ob der Rammler nun gestorben ist, oder nicht, ist der Phantasie des Betrachters überlassen.
Fazit:
Es war ein verdammt hartes, aber auch verdammt lustiges Projekt. Wir hatten alle sehr viel Spaß bei den Dreharbeiten. Da wir aber sehr unter Zeitdruck gestanden haben, ist nicht alles so geworden, wie wir es uns erhofft hätten. Obwohl wir alles innerhalb von 2 Wochenenden fertig hatten, sind doch ca. 45-50 Arbeitsstunden zu rechnen, da wir meist von Morgens 9 bis nachts um 3 an der Sache gearbeitet haben. Vom finanziellen Aufwand her, muss man mit ca. 2.000 DM rechnen.
Wir sehen diesen Film als etwas ganz besonderes und sind sehr sehr stolz auf unsere Arbeit.
Er ist zwar (noch) nicht perfekt, aber im Verhältnis schon verdammt gut geworden.
Dies war unser Pilotprojekt und ich denke es werden noch einige andere folgen...
© Copyright 2000 by NewComerz Entert. & TelSoft Pic.
:peace:
Download Trailer: Trailer: Eine Nase für alle Fälle
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