Was für eine Schande!
8x45 beweist uns, dass Österreichische Nachswuchs(!)filmer absolut nichts drauf haben. Die Geschichten sind hyperverwirrend (was ja so "mystery" ist), die dialoge einfach nur schlecht. Eine Schande, dass dafür Geld ausgegeben wurde.
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Was für eine Schande!
#2
Geschrieben 27. Januar. 2006, 09:40 Uhr
Bis dato hat mich auch noch keine Folge so richtig umgehauen. Die letzte (die mit dem Berghotel) hat mich verdammt an "Shining" erinnert. Ich weiß aber nicht, ob das mit den Nachwuchsfilmern zu tun hat - oder mit der Institution (ORF), die das gefördert hat. Vielleicht wollten die Filmer kreativ sein, nur der ORF hat sein Veto eingelegt. Oder der ORF hat bewusst eher nicht so mutige Sachen ausgewählt (weil es ihm irgendwie dann doch zu heftig wurde).
Und was heißt überhaupt Nachwuchs. Da fallen Namen wie Franzobel, David Schalko ("Sendung ohne Namen") und andere - und die kann man ja nun wirklich nicht als Nachwuchs bezeichnen.
Und was heißt überhaupt Nachwuchs. Da fallen Namen wie Franzobel, David Schalko ("Sendung ohne Namen") und andere - und die kann man ja nun wirklich nicht als Nachwuchs bezeichnen.
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#3
Geschrieben 27. Januar. 2006, 10:39 Uhr
Hab ich gar nicht mitbekommen das eine neue Serie auf ORF läuft, Wann genau auf ORF1?
@Sendung ohne Namen:
Mir gefällt die Sendung total, hat Stil und Genialität man müsste sich eine Sendung öfters anschauen damit man alle Verknüpfungen zw. Bild und Kommentar mitbekommt. Gibts da ev. eine Dvd Box?
@Sendung ohne Namen:
Mir gefällt die Sendung total, hat Stil und Genialität man müsste sich eine Sendung öfters anschauen damit man alle Verknüpfungen zw. Bild und Kommentar mitbekommt. Gibts da ev. eine Dvd Box?
Volkswagen. Mehr als eine Idee voraus.
#4
Geschrieben 27. Januar. 2006, 11:35 Uhr
Echt? Noch gar nichts davon mitbekommen? Da war dieser Nachwuchs-Bewerb des ORF zum Thema Mystery - und die acht Gewinner durften dann jeweils 45-minütige Kurzfilme machen.
Die Doppelfolgen laufen jeden Donnerstag - aber nächste Woche ist schon die letzte Ausstrahlung. Hier die Infos zu den Folgen:
Austria Mystery 8x45 - Doppelfolge
ORF 1, 02.02.2006, 21:50 Uhr bzw. 22:40 Uhr
Die Katze
Ronnie findet am Nachhauseweg eine herrenlose Katze - das ideale Geburtstagsgeschenk für seine Frau Elvira. Aus der zur Depression neigenden Gattin mit unerfülltem Kinderwunsch wird eine fanatische Katzenmutti. Doch der dämonische Einfluss der Katze und eine Reihe unheimlicher Zeichen und Ereignisse treiben Ronnie zunehmend in den Wahnsinn.
Mit Helmut Bohatsch (Ronnie), Martina Zinner (Elvira), Claudia Sofie Jelinek (Inspektor Pucharsky), Alois Frank ( Arzt), Christoph Grissemann (Nachbar) u.a.
Drehbuch: Franzobel und Lukas Sturm
Regie: Lukas Sturm
Die Testamentsmaschine
Nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter stehen die Geschwister Rudi, Katharina und Hans vor dem Problem den Besitz unter sich aufzuteilen. Alte, unverdaute Konflikte, leben wieder auf. Mit Hilfe einer bizarren Apparatur gelingt es dem erfinderischen Dorfarzt, die Mutter für die Dauer einer Befragung wiederzubeleben. Doch die "Auferstehung" der Verstorbenen dauert länger, als es den Beteiligten lieb ist.
Mit Andrea Nürnberger (Mutter), Serge Falck (Hans), Julia Höfler (Katharina), Raimund Wallisch (Rudi), Klaus Rott (Dorfarzt), Robert Sadil (Pfarrer), Doris Plörer (Mutter des Dorfarztes), Erwin Leder (Igor)
Drehbuch: Martin Betz
Regie: Barbara Gräftner
Weitere Infos unter http://film.orf.at/8x45/
Die Doppelfolgen laufen jeden Donnerstag - aber nächste Woche ist schon die letzte Ausstrahlung. Hier die Infos zu den Folgen:
Austria Mystery 8x45 - Doppelfolge
ORF 1, 02.02.2006, 21:50 Uhr bzw. 22:40 Uhr
Die Katze
Ronnie findet am Nachhauseweg eine herrenlose Katze - das ideale Geburtstagsgeschenk für seine Frau Elvira. Aus der zur Depression neigenden Gattin mit unerfülltem Kinderwunsch wird eine fanatische Katzenmutti. Doch der dämonische Einfluss der Katze und eine Reihe unheimlicher Zeichen und Ereignisse treiben Ronnie zunehmend in den Wahnsinn.
Mit Helmut Bohatsch (Ronnie), Martina Zinner (Elvira), Claudia Sofie Jelinek (Inspektor Pucharsky), Alois Frank ( Arzt), Christoph Grissemann (Nachbar) u.a.
Drehbuch: Franzobel und Lukas Sturm
Regie: Lukas Sturm
Die Testamentsmaschine
Nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter stehen die Geschwister Rudi, Katharina und Hans vor dem Problem den Besitz unter sich aufzuteilen. Alte, unverdaute Konflikte, leben wieder auf. Mit Hilfe einer bizarren Apparatur gelingt es dem erfinderischen Dorfarzt, die Mutter für die Dauer einer Befragung wiederzubeleben. Doch die "Auferstehung" der Verstorbenen dauert länger, als es den Beteiligten lieb ist.
Mit Andrea Nürnberger (Mutter), Serge Falck (Hans), Julia Höfler (Katharina), Raimund Wallisch (Rudi), Klaus Rott (Dorfarzt), Robert Sadil (Pfarrer), Doris Plörer (Mutter des Dorfarztes), Erwin Leder (Igor)
Drehbuch: Martin Betz
Regie: Barbara Gräftner
Weitere Infos unter http://film.orf.at/8x45/
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#5
Geschrieben 27. Januar. 2006, 13:16 Uhr
Das Problem ist ja: Man versucht vergeblich klassische Mystery-Elemente einzubringen, aber so recht im Griff hatte das bis jetzt noch keiner (am ehesten noch "Das Eis bricht"). Diese Nachswuchsfilmer scheinen hin und hergerissen zu sein, einerseits Mystery zu produzieren (was ohne klassische - kitschige - Elemente kaum möglich ist) andererseits etwas Eigenes, Österreichisches einzubaun. Aber sie bemühn sich auch nicht sehr, diese beiden Teile unter einen hut zu bringen. Stattdessen bleiben sie beim "mysteriösen" erzählstil kleben und das österreichische, das, was eigentlich neu und innovativ sein sollte, kommt einfach zu kurz. dabei war genau letzteres die intention des ganzen projekts: das Horror-Genre in Österreich stärker zu etablieren.
Nein, es geht auch umgekehrt (wie in "das tor zur hölle" ersichtlich): Mystery kommt zu kurz und das Österreichische (oder sagma besser: die Innovation) wird zuviel ausgearbeitet, was zur Folge hat, dass die Geschichte nur noch fad is und eigentlich nur darauf abzielte, ja dem klassischen (amerikanischen) Horror zu entsagen und was ganz was neues zu machen.
Aber das funktioniert ned.
Von einem Punkt aus gesehen ist 8x45 für den Österreichischen Film nicht unwichtig. Denn genau durch solche Schandflecken werden andere Filmemacher dazu inspiriert es besser zu machen, quasi Österreich lernt aus den Fehlern. Und das kann nur zu einer Verbesserung führen.
Nein, es geht auch umgekehrt (wie in "das tor zur hölle" ersichtlich): Mystery kommt zu kurz und das Österreichische (oder sagma besser: die Innovation) wird zuviel ausgearbeitet, was zur Folge hat, dass die Geschichte nur noch fad is und eigentlich nur darauf abzielte, ja dem klassischen (amerikanischen) Horror zu entsagen und was ganz was neues zu machen.
Aber das funktioniert ned.
Von einem Punkt aus gesehen ist 8x45 für den Österreichischen Film nicht unwichtig. Denn genau durch solche Schandflecken werden andere Filmemacher dazu inspiriert es besser zu machen, quasi Österreich lernt aus den Fehlern. Und das kann nur zu einer Verbesserung führen.
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